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Donauwaves - Junge Musik in Wien

Im ORF/3sat-Film von Siegfried Steinlechner "Donauwaves" von Siegfried Steinlechner am Sonntag, dem 28. Jänner in 3sat, erzählten junge Komponisten und Interpreten von ihrem Werdegang. Mit dabei: die "16er Buam"
     

Die "16er Buam" in der Sendung "Donauwaves – Junge Musik in Wien"                     Foto: ORF

Angeblich lässt sich über anhand der Musik einer Stadt alles über eine Stadt erfahren. Im ORF/3sat-Film "Donauwaves" von Siegfried Steinlechner am Sonntag, dem 28. Jänner, um 18.30 Uhr in 3sat erzählten junge Komponisten und Interpreten von ihrem Werdegang, zeigten ihr Schaffen und ihren Background und entführen die Zuschauer in die vielfältige musikalische Welt Wiens.

Auf Wiens Plätzen und Märkten treffen einander Generationen und Kulturen von überall her. Gerade in den vergangenen Jahren finden sich einige Musiker in Formationen, die zwischen Jazz und Ethno, zwischen Swing und nationaler und internationaler Volksmusik alle möglichen musikalischen Einflüsse verschmelzen. "Weltmusik" verbindet: Sprachliche Barrieren scheint es nicht zu geben, musikalische gibt es sowieso nicht.

Hunderte junge Künstler aller musikalischen Richtungen leben ihre Musik aus Leidenschaft, aus Spaß und mit keiner Perspektive in Richtung öffentlichem Durchbruch oder gar Erfolg. Jahre, oft Jahrzehnte wird in Probelokalen und Studios an Nummern gefeilt, die einem sehr kleinen Kreis von Menschen zugänglich sind. Nur wenige haben es bis jetzt geschafft, über die Grenzen Wiens oder Österreichs hinaus Bekanntheit zu erlangen.

Auch die Wiener Volksmusik lebt in vielen Facetten weiter: Zwischen Tradition und aktuellen Einflüssen hat hier vieles Platz. Die sprichwörtliche Wiener Gemütlichkeit und der Blues leben auch in den Seelen einiger junger Musiker weiter.

Graffiti und andere Formen von Jugend-Protest-Kultur haben ihre eigenen musikalischen Stile geboren. Hip-Hop ist einer davon: Als Sprachrohr einer Art von junger Subkultur hat er seinen Platz in Wien gefunden. Der Wiener Dialekt ist hier eine wichtige Marke, um sich und seinen Anliegen Geltung zu verschaffen.

An 15 bis 20 Projekten gleichzeitig werken einige Musiker – der Austausch funktioniert genreübergreifend. Manche betreiben eigene Studios und kümmern sich selbst um den Vertrieb. Eine unüberschaubare Zahl von kleinen Studios und Plattenlabels produzieren in Wien jährlich Hunderte neue Tonträger. Wien rockt in den Kellern bis zu internationalen Bühnen: Viele kämpfen hier um den Durchbruch – national scheint der Markt zu klein, das Interesse nicht groß genug. In den vergangenen Jahren bekamen junge Bands immer wieder Chancen bei nationalen Festivals oder als Vorgruppen bekannter Acts.

Vielleicht hat Helmut Qualtinger recht, wenn er meint: "In Wien musst du erst sterben damit s'dich hochleben lassen - aber dann lebst lang."

Lesen Sie mehr "daswienerlied.at"-Beiträge über die "16er Buam" und besuchen Sie auch deren Homepage unter http://www.16erbuam.at.
     
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erstellt am 28. 01. 07 © http://www.daswienerlied.at