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"Echt Wienerisch"

Die europaweit beliebte Wienerlied-Fernsehsendung von BIGGY TiVi und der Musikzeitschrift »AlpenStar« geht weiter – in den Blumengärten der Stadt Wien wurden drei neue Folgen aufgezeichnet.

Ausstrahlungstermine erfahren Sie hier.
     

Rudi Bichler, Horst Chmela jun. mit Begleitung, davor Hans Ecker, Prof. Marika Sobotka, Erich Loibner, Sindra Kvasnica, Victor Poslusny, Andrea Gruber, Horst Chmela, Peter Jägersberger, Prof. Walter Heider, H.P.Ö. Heider Poldi Österreich, Andreas Gsöllpointner, Herbert Schöndorfer, Brigitte »Biggy« Tovornik, »Leo« und Manfred Kramer (v.l.n.r.)               Alle Fotos: daswienerlied.at

     
August 2004 wurden die ersten Sendungen der neuen Wienerlied-Sendereihe „Echt Wienerisch“ aufgezeichnet. Brigitte Tovornik und Erich Loibner von BIGGY TiVi und Lothar Schwertführer, Chefredakteur der Musikzeitschift „AlpenStar“, haben „zugepackt“ und im Wiener Traditionsunternehmen Wiesbauer einen großzügigen Sponsor gefunden.


Die ersten Sendungen wurden in Wiener Heurigen aufgenommen, die neue Staffel, deren erste Sendung bereits im Juni ausgestrahlt wird, bietet sich dem Seher in einem neuen „Gesicht“, denn am ersten Wochenende der Wiener Bezirksfestwochen boten die „Blumengärten der Stadt Wien“ einen wunderschönen Rahmen für die Künstlerinnen und Künstler des Wienerliedes. Der Präsident des Kulturvereines Donaustadt, Herbert Sobotka, hatte sich dafür stark gemacht.

Sonntag, den 22. Mai, pilgerten dann die Freunde des Wienerliedes nach Donaustadt, besser gesagt nach Hirschstetten, wo seit 1952 die Kultivationsbetriebe des Wiener Stadtgartenamtes angelegt sind. Fast 30.000 m² dienen der Aufzucht ein- und zweijähriger Pflanzen für die Frühjahrs-, Sommer- und Herbstauspflanzungen in den Wiener Parks. Die Sommerblumen machen dabei den wichtigsten Bestandteil der Pflanzenkultivation aus. Sie bringen über den längsten Zeitraum (Mai-September) Farben in die Stadt und sind unter anderem bunte Visitenkarte Wiens.
     

Blick auf das »Zentrum« der Blumengärten Hirschstetten mit Teich, Terrasse … und Freundinnen
und Freunden des Wienerliedes bei der Aufzeichnung der neuen Staffel von »Echt Wienerisch«

   

Wie ein riesiger Park stellt sich dieses Areal dem Besucher dar, phantasievoll angelegte Beete und Wege führen durch die vielfältige Pflanzenwelt, führen auf einen künstlich angelegten Anhang, der die verschiedenen Reb-Anbauarten erklärt. Eine elegante Holzbrücke führt über einen großen Teich in der Mitte der Anlage, der den Parkcharakter unterstreicht.

An der Ostseite des Teiches ist ein großer Bereich mit Tischen und Bänken und einer Holzterrasse für Veranstaltungen angelegt worden. Eben dort war das „Zentrum des Geschehens“: sechs Stunden Wienerlied vom Feinsten.

Die Technik war – im Gegensatz zu den vorhergehenden Aufzeichnungen – flexibler, konnte doch auf die aufwendigen Verkabelungen für die Tontechnik verzichtet werden. Regisseur Erich Loibner: „Die ersten Staffeln haben wir mit Live-Ton aufgnommen. Einmal in einem Lokal, zweimal in geschützten Innenhöfen. Durch die Entscheidung, das Areal der Blumengärten zu nutzen, war es notwendig, Playback einzusetzen. Es geht hier immer ein wenig Wind, was ziemlich arge Auswirkungen auf die Tonqualität hat: Jeder kennt das Rauschen und Krachen, wenn Wind auf ein Mikrophon trifft.“

Das Verwenden von Playbacks, also Gesang und Musik in hoher Qualität – im Tonstudio – aufgenommen, erlaubte dem Kamera-Team von BIGGY TiVi, ständige Ortsverändungen und verschiedene Einstellungen, wodurch auch die neuen Folgen um einiges lebendiger wirken werden als die bereits ausgestrahlten.


Der künstlerische Leiter von „Echt Wienerisch“, der Wienerlied-Sänger Prof. Walter Heider, begrüßte das Publikum, das sich sichtlich auf das große Angebot freute; hatten doch auch diesmal wieder Künstlerinnen und Künstler zugesagt, gemeinsam etwas für‘s Wienerlied zu tun. „Es“, das Wienerlied und alle Komponistern, Texter und Interpreten, kämpft nämlich mit dem massiven Problem, daß es zwar viele gerne hören, wissen, daß es bewahrenswertes Kulturgut unserer schönen Wienerstadt ist, der Stellenwert in der Gesellschaft aber leider ziemlich gering ist. Unerklärlich ist jedenfalls, warum im Kärntner Gasthaus Kärntner Lieder, im Tiroler Gasthaus Tiroler Lieder, im steirischen Gasthaus steirische Lieder gesungen werden. Nur: Im Wiener Gasthaus bläst die Anlage eine der vielen Radiostationen alles andere in die Athmosphäre, nur kein Wienerlied.

Viele, denen sehr viel an der Erhaltung und Verbreitung unserer musikalischen Wurzeln liegt, packen jetzt mit an und versuchen gemeinsam, das Wienerlied wieder einer größeren Öffentlichkeit „schmackhaft“ zu machen. Zu verdienen ist mit diesen Aktivitäten wohl auf einige Zeit nichts, dennoch verlieren die mit den „aufgekrempelten Ärmeln“ nicht ihr Ziel aus den Augen. Die Produktionskosten für die Aufzeichnungen können gerade gedeckt werden. Nicht zuletzt auch, weil die teilnehmenden Musikerinnen und Musiker in diesem Fall keine Gagen verrechnen. An dieser Stelle sei ihnen auch einmal gedankt dafür!

Horst Chmela
Hans Ecker Trio
Andreas Gsöllpointner
Prof. Walter Heider
Andrea Gruber und Hans Gerner
H.P.Ö. Heider Poldi Österreich
Rudi Luksch
Victor Poslusny
Herbert Sobotka
Prof. Marika Sobotka
Duo Schlader-Oslansky
Schubertbund
Trio Schmähparade

Zu danken ist an dieser Stelle natürlich den „Motoren“, die durch Übernahme von einigem Risiko weitere Sendungen von „Echt Wienerisch“ ermöglichten: Brigitte „Biggy“ Tovornik, Erich Loibner und Lothar Schwertführer. Wir hoffen, daß irgendwann der „Knoten“ aufgeht!

Die nächsten Sendungen sind übrigens, wie auch bisher, auf TW1, dem Tourismus- und Wetterkanal des ORF, und auf K-Tv, dem Vorarlberger Kabel-Tv-Sender zu sehen. Die Sendezeiten finden Sie
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erstellt am 28. 05. 05 © http://www.daswienerlied.at