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Richard "Richie" Pöttschacher
verstarb im 104. Lebensjahr

Wie sein Neffe bekanntgab, ist Richard "Richie" Pöttschacher am Montag, dem 25. Februar 2008, unerwartet – weil bisher von bester Gesundheit – verstorben.

Er gastierte bereits 1924 in den verschiedensten Wiener Kleinbühnen, hatte Engagements im "Etablissement Ronacher", trat über viele Jahre in der Bayerischen Hauptstadt am "Münchner Platz´l" auf. Über 30 Jahre hindurch verbrachte er seine Urlaube in Abbazia, wo er, von seiner Frau Elfriede am Klavier begleitet, Konzerte im "Hotel Cristall" gab und wo auch eine enge Freundschaft mit Maurice Chevallier begann. Der in Wien Ottakring, sozusagen der "Wiege des Wienerlieds", am 25. 12. 1904 Geborene war nicht nur mit Juppi Heesters befreundet und traf diesen auch regelmäßig, er sang, wie dieser, auch noch gerne. Was er anläßlich der regelmäßigen Veranstaltungen des ältesten Wienerlied-Vereins "XIIer-Bund" beim "Hiess" in der Koppstraße mit kräftiger Stimme bis zuletzt unter Beweis stellte. Seine Lieblingslieder waren "Mamatschi, schenk mir ein Pferdchen" und "Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein", mit denen sich "Richi" immer wieder in die Herzen sang.

Die Verabschiedung fandet am 10. März 2008 auf dem Hernalser Friedhof statt.


Lesen Sie hier einen kurzen Bericht über den 102. Geburtstag von RIchard Pöttschacher und hier einen weiteren über einen Abend beim "Hiess", an dem "Richie" teilnahm.

Wir haben am 29. März eine Pressemeldung mit honorarfreiem Fotomaterial an alle großen Tageszeitungen verschickt, haben Fernseh- und Radiosender gebeten, darüber zu berichten. Anscheinend ist das Wienerlied dort – mit Ausnahme von "Kronen Zeitung", "Presse" und "Kurier", wo es Kurzmeldungen gab – nichteinmal dann interessant, wenn ein über Hundertjähriger stirbt. Und das ist sehr schade.

Michael Mössmer

 

 

 

 

 

 

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erstellt am 29. 03. 08 © http://www.daswienerlied.at