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Sänger und Textautor Prof. Franz Pilz

29. November 1930 – 9. Oktober 2005

Das Wienerlied war seine Welt: Franz Pilz, ein Wiener mit Leib und Seele, stand sein Leben lang zwischen
Franz Pilz (1930-2005)
Prof. Franz Pilz

Foto: privat

Beruf und Berufung. Er erlernte den Beruf des Großhandelskaufmanns und wechselte später zum Staatsdienst – zur Wiener Kriminalpolizei.

Neben den vielen Pflichten, die ihm das Berufsleben auferlegten, gehörte seine innige Liebe ganz besonders dem Wienerlied. Mehr als 200 Wienerlieder hat er geschrieben, wofür er für seine Leistungen um das Wienerlied 1995 mit dem Titel Professor ausgezeichnet wurde. Zu Beginn war er als Schlagersänger aktiv und erhielt bereits 1962 den ersten Preis als bester Wienerliedinterpret. Weiters erhielt er 1986 für sein Schaffen die "Große Wienerlied-Plakette" der Vereinigung "Das Wiener Lied" überreicht vom damaligen Obmann Prof. Walter Heider. Er war im Fernsehen, Rundfunk sowie im In- und Ausland zu sehen und zu hören und das immer als überzeugender Vertreter seiner Heimatstadt Wien. Zusätzlich hatte er auch noch eine regelmäßige Rubrik unter dem Slogan "Das singt man in Wien" in der "Wiener Zeitung".

Er schrieb immer sehr viel über die Wiener Textautoren und Komponisten und erhielt für diese Leistungen und Bemühungen 1986 die Plakette "Das Goldene Wienerherz" überreicht vom Gründungsobmann der Wienerlied- Vereinigung "Robert Posch", Karl Sprowaker.

Vom Rubato Musikverlag, Gretl Hrubes, wurde er mit der hohen Auszeichnung, dem "Rubinring" geehrt. Auch als Vorstandsmitglied des VÖT (Verband österreichischer Textautoren), war er lange Zeit tätig. Ein kleiner Auszug seines Schaffens: "I fahr net ins Ausland", "Im Frühling zum Lusthaus", "Wenn man so aussieht wie Sie", "A Buschenschank am Beethovengang", "Ein Blumenstrauß" u.v.m.

Nicht nur solo hat er gesungen, sondern auch mit dem damaligen Spitzbuben-Direktor Walter Keller. Und mit den Worten: "Auf nächsten Freitag freut sich Ihr Franz Pilz" endeten seine wöchentlichen Artikel in der "Wiener Zeitung".
     
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erstellt am 10. 02. 11 © http://www.daswienerlied.at