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Schrammelklänge beim "Wiener Klang"

Schrammelklänge vom Feinsten gab es wieder einmal beim „Wiener Klang“. Obmann Peter Hana hat es sich in den letzten Jahren zur Aufgabe gemacht immer wieder Schrammeln einzuladen um solcher Art der typischen Wiener Formation den ihr gebührenden Platz im Rahmen der Veranstaltungsreihe einzuräumen…

Die  

Die "Penzinger Konzertschrammeln" mit Christina Gaismaier (I. Violine), Gertrude
Ströbinger (II. Violine), Roland Smetana (Akkordeon) und Eveline Mörth (Contragitarre)

Nicht zum ersten Mal waren die Penzinger Konzertschrammeln der Einladung von Wiener Klang nachgekommen und gestalteten gemeinsam mit Monika und Peter Hana einen Abend der Sonderklasse.

Dabei wurde wieder einmal bewiesen, welch hohe Qualität die Kompositionen der Gebrüder Schrammel, aber auch jene aller anderen Schrammelkomponisten haben. Obwohl sehr dem lokalen musikalischen Kolorit verbunden, zeichnen sich diese Kompositionen durch berückenden Melodienfluß, kunstvolle Modulationen, Temperament und hohen musikalischen Wert aus. Das stellt natürlich an die Ausführenden hohe Anforderungen, denen die Penzinger Konzertschrammeln voll und ganz gerecht werden. Die „süaßen“ Geigen waren bei Christina Gaismaier – I. Violine – und Gertraud Ströbinger II. Violine – in wahrhaft besten Händen Die beiden beherrschen den Wienerischen Geigenton und sind perfekt aufeinander eingespielt. An der Kontragitarre lieferte Eveline Mörth das geforderte bassige Fundament während Roland Smetana – Herz des Ensembles aber auch Hahn im Korb bei seinen drei Damen – für die nötigen Farben mit seiner Harmonika sorgte.

Bekannte aber auch weniger bekannte Solonummern erklangen, so z.B. von Johann Schrammel Musikalisches Farbenspiel, Augensprache, Eljen a Stefanie, Lumpenpolka, von Karl Komzak der Sturmgalopp, von Ziehrer der große Walzer Weana Madln sowie weitere interessante Kompositionen von Zajicek, Steinbrecher, Kruschnik, Mikulas etc.

Monika und Peter Hana hatten sichtlich Freude daran von den Penzinger Konzertschrammeln begleitet zu werden und brachten teilweise Lieder und Duette aus der sogenannten unteren Lad‘ wie etwa: „Es war net aufg´strat“, „Nimmt man an Fidelen“ – ein Gustostückerl von Monika Hana –, „A warmer Ofen, a Schalerl Cafe“ von Hermann Leopoldi, „ Alt Ottakring“ von Richard Czapek, „Hätt mas net, so tät mas net“ von H. Strecker, „Wie Böhmen noch bei Österreich“ war, „Pfuat die Gott du alte Zeit“, „Erst wann´s aus wird sein“.

Beide Interpreten bestachen immer wieder durch ihren komödiantischen Vortrag, wobei sich der Witz und Spaß sofort auf das Publikum übertrug. Bei bekannten Nummern wurde dann auch gerne mitgesungen und für Minuten verwandelte sich der wie immer volle Saal in einen Gesangsverein.

Peter Hana führte gekonnt durch den Abend und hatte auch Rezitationen von Peter Tramontana, Anton Krutisch, Gerhard Blaboll sowie eigene Betrachtungen mitgebracht. Seine pointierte Vortragskunst verfehlte ihre Wirkung nicht und führte zu Lachorkanen in beträchtlicher Lautstärke.

Insgesamt ein wienerischer Abend von hoher künstlerischer Qualität, bei dem auch die humoristische Seite nicht zu kurz kam. Es war daher nicht verwunderlich, dass viele Zuhörer meinten: „Na hoffentlich kommen die Schrammeln wieder“. Versprochen, sie werden…

 

Monika Hana

Monika Hana „Die deutschmeistersali" – na bitte…, Roland Smetana und Eveline Mörth

Peter Hana: Aufpassen... es war net aufg'straht! 

Peter Hana: Aufpassen… es war net aufg'straht!

 Monika und Peter Hana im Duette vereint

Monika und Peter Hana im Duette vereint und Gertrude Ströbinger

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erstellt am 18. 10. 2015 © http://www.daswienerlied.at