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Der "Wiener Klang" eröffnete seine 20. Saison

Mit der September-Veranstaltung hat der "Wiener Klang" seine 20. Saison eröffnet. Trotz ausklingender Urlaubssaison war der Saal voll besetzt.

Großes Schlußtableau mit allen Künstlern des Abends

Großes Schlußtableau mit allen Künstlern des Abends

Besonders erfreulich war der Umstand, dass eine große Zahl neuer Gäste gekommen war, um einen gemütlichen wienerischen Abend mit uns zu erleben. Den musikalisch nicht einfach zu begleitenden Abend gestaltete Halina Piskorski wie immer mit großem Engagement und gefühlvollem Spiel.

Wolf Frank führte durch das Programm und sorgte mit seinen launigen Bonmots für Lachsalven und beste Stimmung. Musikalisch stand bei ihm dieses Mal das Wienerlied im Vordergrund. Mit viel Einfühlungsvermögen trug er die Lieder "Wien ist immer schön" (Text Lea Warden), "Jeder kriegt was er verdient", aber auch passend zum ausklingenden Sommer "Das schönste im Ausland is a Fahrkarten nach Wien" vor. Ein ganz besonderes Stück, das man leider allzu selten hört, war das Lied des eingewienerten Italieners Franco Andolfo "A Wiener Bua".

Wolf Frank hatte diesmal seinen Vater, den allseits beliebten und bekannten Sänger und Schauspieler Wolf Aurich mitgebracht. Elegant und ganz Interpret der alten Schule trug er seine Wienerlieder wie "I häng an meiner Weanstadt", Stellt´s meine Ross' in Stall" oder "Mia Weana san Lamperln" vor. Das Publikum ließ sich da nicht zweimal bitten, sang gerne mit und schwelgte bei den nostalgischen Melodien in seligen Erinnerungen. Dass Vater und Sohn nicht nur im Leben fest zusammenhalten sondern auch noch ein passendes Lied mit dem Titel "Wir Männer halten fest zusammen" dem Publikum präsentierten, wurde besonders beklatscht.

Elisabeth Reichart hatte es sich dieses Mal nicht nehmen lassen und ihren Sohn Julian mitgebracht. Sie ist als eine wunderbare Sängerin bekannt und hat das schon wiederholt auch beim "Wiener Klang" unter Beweis gestellt. Dass ihr Sohn mit seinen 20 Jahren auch ein aufmerksamer und sensibler Klavierbegleiter ist, war eine Freude und Überraschung für das Publikum. Besonders schön und einfühlsam ist den Beiden das Lied von Poldi Grossman "I g´hör zu Dir" gelungen. Aber auch die Lieder "Wenn der Herrgott net will" oder das unverwüstliche "Drun´t in der Lobau" - um noch zwei weitere stellvertretend zu nennen - erfreuten sich großer Zustimmung. Schön, Mutter und Sohn in musikalischer Harmonie auf der Bühne erlebt zu haben.

Max Sahliger - immer wieder gerne zu Gast beim "Wiener Klang" - trug dieses Mal mit "Hallo Du süße Klingelfee" und "Es wird immer einen Mondschein geben" zwei besonders hübsche Lieder von Robert Stolz vor. Ein Ohrwurm, der geradezu zum Mitsingen auffordert, war "Das kleine Beisl in unserer Straße". Besonders gefiel natürlich das Duett "Unter einem Regenschirm am Abend". Katharina Gehbauer stellte sich spontan zur Verfügung und erzählte gemeinsam mit Max, was da unter einem Regendach alles passieren kann.

Kerstin Grotrian - auch sie gehört seit vielen Jahren zu den beliebtesten Künstlern des "Wiener Klang" - hatte dieses Mal neben Operettenmelodien wie "Spiel auf Deiner Geige", "Rote Orchideen", Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände" eine Opernmelodie ausgewählt. Es war dies aus dem Freischütz das Lied des Ännchens "Kommt ein schlanker Bursch gefahren". Wer bisher dachte, Opern seien langweilig, wurde eines Besseren belehrt. Zum großen Gaudium des Publikums suchte sie sich als schlanken Burschen unseren Walter Gaidos aus und als Braut die unverwüstliche, treue Luise Seitler. Beide durften - während ihres Singens - unter ihrer Anleitung pantomimisch eine Hochzeitszene darstellen. Um es kurz zu machen: es war eine riesen Hetz.

Vergnügt und beschwingt klang der Abend mit dem Duett aus der Csardasfürstin "Joi Mamam Bruderherz, ich kauf mir die Welt" aus. Wolf Aurich konnte nochmals als Charmeur der alten Schule glänzen, wobei ihm Kerstin Grotrian eine wunderbare Ergänzung war.

Die 20. Saison des "Wiener Klang" begann sehr vielversprechend und auf denkbar hohem Niveau. Man darf gespannt sein, was die kommenden Abende an Überraschungen noch bringen werden.

 

 

 

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erstellt am 03. 11. 16 © http://www.daswienerlied.at