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Saisonschluss beim "Wiener Klang"

Für die letzte Veranstaltung vor der großen Sommerpause hatte Obmann Peter Hana wieder einmal Prof. Karl Hodina mit seinem Partner Peter Havlicek eingeladen. Wie allseits bekannt hat uns dieser geniale Künstler leider im März für immer verlassen…

Robert Kolar und Peter Havlicek 

Robert Kolar (l.) und Peter Havlicek 

So wurde aus dem beabsichtigten Programm ein Abend in Memoriam Karl Hodina. Robert Kolar hat es übernommen, einige Kompositionen von Karl Hodina zu präsentieren und wurde dabei in ganz hervorragender Weise von Peter Havlicek an der Kontragitarre unterstützt.

Hodina´s Kompositionen zeichnen sich ja dadurch aus, dass er trotz aller musikalischen Verbundenheit mit der Wiener Tradition moderne, jazzige Rhythmen als erster in der Szene miteinbezog. Das gibt natürlich Jazzern – wie der vielseitige Peter Havlicek einer ist – Gelegenheit, sein ganzes Können zu zeigen. Er machte davon – gemeinsam mit Robert Kolar – ausfgiebig Gebrauch.

So erklangen "Vogerl am Bam", "Servas Traurigkeit", "Bruada war i daneben" und das unvergleichliche Liebeslied, dessen Text auch immer wieder unter die Haut geht "I liasat Kirschen für wachsen". Schöner und inniger kann man Gefühle kaum ausdrücken. Dank an die Interpreten und insbesondere Dir, lieber Karl, dafür. Robert Kolar hat darüber hinaus auch etliche Nummern aus seinem großen Repertoire vorgetragen und brillierte einmal mehr mit seinen Rezitationen wie z.B. "Iwan Bottimchin und das Wunder".

"Hallo Du süße Klingelfee" hieß der zweite Programmteil, der ganz im Zeichen von Katrin Fuchs und Andreas Sauerzapf stand. Sie hatten für diesen Robert Stolz-Block als Begleiter Prof. Björn Masseng mitgebracht, der Ihnen ein wunderbarer Partner am Klavier war. Sie begannen beschwingt mit dem Duett "Das ist der Frühling in Wien", wobei danach Andreas dem Thema entsprechend "Die süße Klingelfee" um Unterstützung bat. Katrin ihrerseits erzählte uns sehr einschmeichelnd vom "Frühling im Mondschein", um uns aber auch zu verraten, wie das ist, wenn im Prater wieder die Bäume blüh'n. Dass Katrin ungeküsst nicht schlafen gehen soll, nun ja, das liegt wohl an Andreas allein, dies in die Wirklichkeit umzusetzen. Und wenn beide behaupten "Mein Liebeslied muss ein Walzer sein" – schwungvoll und mit sehr viel Noblesse vorgetragen – merkt man ihnen an, dass sie dies auch wirklich so empfinden. Herrlich wie sie sich auf der Bühne ergänzen und ihre Stimmen wunderbar zusammen passen.

Wenn Robert Kolar und Andreas Sauerzapf gemeinsam an einem Abend im Programm sind, so kann das Publikum erwarten, dass sie auch gemeinsam eine Nummer gestalten. Das war dieses Mal zur Jahreszeit passend der "Camping und Reisebericht" von Piron und Knapp. Aber es sollte noch eine Steigerung kommen, nämlich die Doppelconference von Herrn Schöberl und Herrn Berger als Badewaschl. (Diese beiden Figuren gehen auf das legendäre "Duo" Karl Farkas und Ernst Waldbrunn zurück, das über viele Jahre im "Sipml" und im Fernsehen das Publikum begeisterten, Anm.) Dazu gab es auch zum Gaudium der Zuhörer die passende Verkleidung. Nur ein Wort dazu: hinreißend.

Trotz erster Hitzewelle spendete das begeisterte Publikum im voll besetzten Saal reichlich Applaus und versprach, im September – zum Start der neuen Saison – wiederzukommen.

     

Der G´scheite und der Blöde; „Die Badewascheln“ Andreas Sauerzapf und Robert Kolar

Der G´scheite und der Blöde; „Die Badewascheln“ Andreas Sauerzapf (l.) und Robert Kolar

Andreas Sauerzapf und Katrin Fuchs im Duett, begleitet von jörn Masseng

Andreas Sauerzapf und Katrin Fuchs im Duett, begleitet von jörn Masseng

Katrin Fuchs, Björn Masseng, Andreas Sauerzapf

Katrin Fuchs, Björn Masseng, Andreas Sauerzapf in der Pause

Trotz der Hitze zu diesen Tagen freuten sich Monika und Peter Hana über ein volles Haus.

Trotz der Hitze zu diesen Tagen freuten sich Monika und Peter Hana über ein volles Haus.

Text und Fotos: Peter Hana

 

 

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erstellt am 19. 07. 2017 © http://www.daswienerlied.at