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Wiener Klänge im Herbst

Wenn der Herbst ins Land zieht, dann wird es Zeit, dass sich die Freunde der Wiener Musik wieder beim "Wiener Klang" treffen. Obwohl einige treue Gäste dieses Mal noch auf Urlaub weilten, war die Veranstaltung im September gut besucht.

Charlotte Ludwig auf der Bühne vor vollbesetztem Saal im Martin Schlössl 

Charlotte Ludwig war das erste Mal zu Gast beim Wienerklang

Die Stimmung war ganz ausgezeichnet, was bei dem von Obmann Peter Hana zusammen- gestellten Programm weiters nicht verwunderlich war.

Christian Müller war der rechte Mann, um das Publikum wie immer launig und animiert durch das Programm zu führen. Mit manch amüsanter Betrachtung sorgte er Lachsalven. Er begann seine Vortrag mit Kalman und "Grüß mir mein Wien". In der weiteren Folge widmete er sich voll und ganz dem Wienerlied.

Neu beim Wiener Klang waren diesmal zwei Interpreten: Charlotte Ludwig und Thomas Reisinger. Charlotte Ludwig hat sich bereits seit einiger Zeit ein Namen als Vortragskünstlerin gemacht und versteht es geschickt mit dem Publikum umzugehen. Sie verfügt über ein umfangreiches Repertoire und brachte selten gehörte Schmankerln wie das Lied vom "Donaudampfschiff-
fahrtsgesellschaftskapitän", "Kaffeehäferl-Ländler", "Zwischen Simmering und Favoriten" zu Gehör. Außerordentlich gut gefiel auch ihr eigenes Lied "Z´Untergroß", unschwer zu erkennen, dass es dabei in amüsanter Weise um Gewichtsprobleme geht, die sich leider im Alter einstellen.

Mit Thomas Reisinger war ein junger Tenor zu Gast, der durch seinen Vortrag insbesondere zusammen mit Nadja Plattner zu begeistern wusste. Beide Stimmen passten in den Duetten wunderbar zusammen. Sie hatten sich bei jeder ihrer vier Blöcke die Mühe gemacht, im passenden Outfit aufzutreten. So gab es Fernöstliches bei Ausschnitten aus "Land des Lächelns" und "Meine Mama war aus Yokohama". Aber auch Österreichisches sollte passend zum Rössl-Block - Dirndl und Lederhose - nicht zu kurz kommen. Mit viel Geschmack trugen Sie auch Ihre Solonummern vor. Thomas Reisinger schwärmte " Nur für Natur" von Johann Strauss, und gab bekannt "Ich hab kein Geld bin vogelfrei" aus dem Bettelstudent. Letzteres wird schon noch werden, er ist ja noch jung. Nadja Plattner brachte aus Wiener Blut "Grüß dich Gott du liebes Nesterl" wunderbar gestaltet und stimmschön zu Gehör. Reizend auch wie sie dem Publikum "Es träumt ein kleines Japanmädel" näher bringt.

Silvester Janiba normaler Weise mit seinem Akkordeon das Herz des "Wiener Kabinett Orchesters" war diesmal im Solo vertreten. Wie Virtuose er sein Akkordeon beherrscht wurde beim "La Valse d´Amelie" sowie bei "In the Mood" von Glenn Miller klar. Dass er amüsant vorzutragen versteht, war bekannt. Er tat es dieses Mal u.a. mit "Geh Peperl plausch net", "Heut iss I nix, heut trink nix " etc. Eine höchst erfreuliche Begegnung.

Begleitet wurden die KünstlerInnen von Halina Piskorski am Klavier.

Schön dass der "Wiener Klang" nunmehr wieder jeden dritten Mittwoch im Martinschlössl anzutreffen ist. Das Herbst Programm verspricht wieder viele vergnügliche Stunde zu denen wir sie sehr geehrter Leser gerne einladen möchten. Tischbestellungen unter 02231/64727.

 

Christian Müller führte wieder einmal gekonnt durch das Programm

Christian Müller führte wieder einmal gekonnt durch das Programm, Halina Piskorski am Klavier

Nadja Plattner und Thomas Reisinger 

Nadja Plattner und Thomas Reisinger im Duett aus dem „Weißen Rössl“

Nadja Plattner als „Japanmädel“ 

Nadja Plattner als „Japanmädel“

 Silvester Janiba bekannt als Herzstück des Kabinettorchesters diesmal im Solo

Silvester Janiba, bekannt als Herzstück des Kabinettorchesters, diesmal im Solo

Thomas Reisinger und am Klavier

Thomas Reisinger, begleitet von Halina Piskorski am Klavier

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erstellt am 6. 10. 2017 © http://www.daswienerlied.at