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Fasching beim Wiener Klang

Die beiden Faschingsveranstaltungen im Jänner und Februar sind beim Wiener Klang immer ganz besonders amüsant. Diesmal war im Jänner das Wiener Kabinettorchester mit seinem neuen Programm aufgeboten. Sie bezeichnen ihre Darbietungen zu Recht als das "Kleinste Neujahrskonzert" der Welt, dies allerdings nicht in musikalischer Hinsicht, sondern nur was die Besetzung betrifft…

v.l.: Peter Hana, Silvester Janiba, Klaudia Wagner und Johann Enzlberger  

v.l.: Peter Hana, Silvester Janiba, Klaudia Wagner und Johann Enzlberger

Seit geraumer Zeit sind die drei Musiker aus der Szene nicht mehr weg zu denken. Große Walzer und Märsche der Straußdynastie werden schwungvoll dargeboten und verfehlen auch in dieser Besetzung nicht ihre Wirkung. Es erklangen der Blumenwalzer, Unter Donner und Blitz, der Radetzkymarsch, um nur einige Nummern zu nennen. Klaudia Wagner war erstmals beim Wiener Klang und gefiel u.a. mit "Komm Zigan" oder mit "Im Feuerstrom der Reben" genau so wie mit dem "Nowotny" und weiteren von ihr wunderbar vorgetragenen Stücken.

Geschickt war diesmal der russische Akkordeonvirtuose Dimitri Gvozdkov in das Programm eingebaut. Er brachte neben Werken aus seiner russischen Heimat auch Wiener Melodien von Kalman und Lehar zu Gehör und begeisterte das Publikum.

Die Veranstaltung im Februar versprach wieder einmal etwas Besonderes für das wie immer zahlreich erschienene Publikum zu werden. Katrin Fuchs, Andreas Sauerzapf und Robert Kolar - am Klavier einfühlsam begleitet von der Sandra Schennach - hatten sich ein Programm unter dem Titel "Die Drei von der Xangsstelle" zusammengestellt. Katrin Fuchs glänzte einmal mehr durch ihren gekonnten Vortrag von Liedern von Robert Stolz und bezauberte wie immer durch ihre Erscheinung. Die beiden Herren verschrieben sich mehr dem Couplet. So brachte Robert Kolar das bekannte Nestroy Couplet "Ja die Zeit ändert viel" und fügte zusätzlich noch amüsante Strophen aus eigener Feder hinzu. Andreas Sauerzapf als geborener Strahlemann behauptete steif und fest "Ich bin ein unverbesserlicher Optimist", was man ihm jedenfalls glaubt. Besonders charmant allerdings wird es, wenn er mit Katrin Fuchs ein Duett gestaltet. Apropos Duett: "Die alte Engelmacherin vom Diamantengrund" von Gerhard Bronner - vorgetragen von den beiden Herren - war ein besonderes Gustostückerl. Die Conference gestalteten die drei Künstler in Form eines Frage- und Antwortspieles. Damit waren Lachsalven garantiert.

v.l.: Sandra Schennach, Andreas Sauerzapf, Robert Kolar und Katrin Fuchs

v.l.: Sandra Schennach, Andreas Sauerzapf, Robert Kolar und Katrin Fuchs

v.l.: Christoph Lechner und Rainer Sokal

v.l.: Silvester Janiba, Johann Enzlberger, Klaudia Wagner, Gerald Etzler und Dimitri Gvozdkov

v.l.: Silvester Janiba, Johann Enzlberger, Klaudia Wagner, Gerald Etzler und Dimitri Gvozdkov

Im zweiten Teil des Abends sollten die Freunde des Wienerlieds nicht zu kurz kommen. Christoph Lechner und Rainer Sokal erfreuten sowohl mit alten Liedern wie z.B. Amal no a klana Lausbua sein" als auch mit Nummern von Piron und Knapp oder dem Kaisermühlen Blues. Schön, dass man die beiden immer wieder beim Wiener Klang erleben kann.

Man darf auf die kommenden Veranstaltungen gespannt sein, wobei es sich empfiehlt immer vorher einen Platz unter 02231/64727 zu reservieren, da die Abende sehr gut besucht sind. 

Ein Blick in den wie immer vollbesetzten Saal des Martin Schössels, dem Vereinssitz von Wiener Klang

 

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erstellt am 16 03. 2015 © http://www.daswienerlied.at