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Saisonschluss beim "Wiener Klang"

Die letzte Veranstaltung vor der Sommerpause war beim Wiener Klang wieder durch eine außergewöhnliche Programmgestaltung gekennzeichnet. Im ersten Teil traten mit „Echt jetzt“ die Künstler Theresia Haiger, Gerhard Blaboll und Herbert Otahal auf.

v.l.: Peter Havlicek, Prof Karl Hodina, Theresia Haiger, Herbert Otahal und Gerhard Blaboll 

v.l.: Peter Havlicek, Prof Karl Hodina, Theresia Haiger, Herbert Otahal und Gerhard Blaboll

Theresia Haiger, die sich im Simpl, bei „Heilbutt und Rosen“ sowie durch die TV-Serie „Lottosieger“ einen Namen machte, hat beim Wiener Klang seit Beginn ihrer künstlerischen Tätigkeit viele Freunde und Bewunderer. Sie alle waren gekommen und wurden nicht enttäuscht. Immer wieder ist es schön mitzuerleben, wie sie ihre Chansons gestaltet. Dieses Mal brillierte sie mit Liedern von Georg Kreisler wie „Geben Sie acht“ oder „Die Wahrheit vertragen sie nicht“, aber auch mit Chansons von Charles Aznavour und Cole Porter. Sehr einfühlsam wurde sie dabei von dem bekannten Pianisten Herbert Otahal begleitet, mit dem Theresia Haiger schon seit vielen Jahren zusammenarbeitet.

Für die wienerische Würze des Programms sorgte Gerhard Blaboll. Er gab aus seinem umfangreichen Schaffen einige Kostproben zum Besten und unterhielt damit das Publikum köstlich. Er schaut den Menschen dieser Stadt nicht nur aufs Maul sondern auch ins Herz und ist dabei niemals giftig, aber umso treffender. Besonderen Spaß bereitete dem Publikum das gemeinsame „Schnaderhüpferl“ singen mit neuen Texten von Gerhard Blaboll.

Den zweiten Teil des Abends bestritt der Altmeister des modernen Wienerliedes Prof. Karl Hodina, begleitet auf der Kontragitarre von Peter Havlicek. Dass Hodina im Juni seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, ist kaum zu glauben, vor allem dann nicht, wenn man ihn mit seinem kongenialen Partner musizieren hört. Beide haben unter dem Titel "Impressionen am Schafberg" eine CD aufgenommen und brachten daraus Kostproben. Wie sehr sie Wienerisches mit internationalen Rhythmen zu vermischen verstehen, wurde einem hier vor Augen geführt. Um nur einige Titel zu nennen: „I brauch di zum Red´n“ - eine jazzig anklingende Nummer mit wunderbarem Text -, „Musette a trois“ - ein sehr eigenwilliger, schöner Musette Walzer von Peter Havlicek -, „Für Silvia“ - eine Nummer von Karl Hodina, seiner Tochter gewidmet, hat eindeutig einen brasilianischen Herzschlag. Alte Standards wie „I hab ma gestern a paar Vierteln gebn“ waren natürlich auch dabei. Letztlich durfte natürlich auch das Lied nicht fehlen, mit dem Hodina weit über die Landesgrenzen bekannt geworden ist und das einem Lokal in Ottakring den Namen gegeben hat; „Herrgott aus Stan“.

Dieser Abend war insgesamt ein sehr stimmiger und würdiger Ausklang der so erfolgreichen Saison des „Wiener Klang“. Man darf sich schon jetzt auf die Herbstveranstaltungen und die 20. Saison dieses Wienerlied-Vereins freuen, die sicher wieder die volle Zustimmung des immer zahlreichen Publikums finden wird. Los geht es wieder am Mittwoch, dem 16.9.2015, wie gehabt um 17 Uhr im Martinschlössl 18., Martinstraße 18. Um telefonische Voranmeldung wird gebeten unter 02231 / 64727.

Prof. Karl Hodina

Prof. Karl Hodina

Peter Havlicek

Peter Havlicek

Theresia Haiger

Theresia Haiger

Gerhard Blaboll

Gerhard Blaboll

v.l.: Herbert Otahal, Theresia Haiger und Gerhard Blaboll nach gelungener Vorstellung im Garten des Martinschlössls

v.l.: Herbert Otahal, Theresia Haiger und Gerhard Blaboll
nach gelungener Vorstellung im Garten des Martinschlössls

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erstellt am 18. 07. 2015 © http://www.daswienerlied.at