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Weihnachtliche Klänge beim „Wiener Klang“

Die letzte Veranstaltung des Jahres wird beim „Wiener Klang“ dank der engagierten Künstler immer wieder zu einem Highlight. Dieses Mal waren das Ensemble „Spirit of Vienna“ sowie Matei Ioachimescu Querflöte, sowie Yuko Mitani, Monika Hana, Christian Müller und Peter Hana aufgeboten und gestalteten den Abend besonders eindrucksvoll.

v.l.: Monika Hana, Yuko Mitani, Christian Müller, Peter Hana und Mitglieder des Ensembles  

v.l.: Monika Hana, Yuko Mitani, Christian Müller, Peter
Hana und Mitglieder des Ensembles "Spirit of Vienna"

Gleich eingangs erklärte Christian Müller musikalisch – er führte auch wie immer gekonnt durch das gesamte Programm –, wie sich der Wiener den Himmel vorstellt. Yuko Mitani hatte als erste Nummer „Ja so singt man in der Stadt, wo ich geboren“ von Johann Strauß gewählt. Das glaubt man ihr gerne, denn mental fühlt sie sich Wien näher als Tokio, von wo sie ja in Wirklichkeit herkommt. Eine neue Entdeckung war das wunderbare Lied „Von der Pußta will ich träumen“ aus der Zeit der Filmoperette.

Peter Hana äußerte in seiner unvergleichlichen Weise den Wunsch „Wenn ich einmal reich wär“ aus Anatevka. Aber auch bei ihm sollte das Wienerische nicht zu kurz kommen und er brachte gleich anschließend das selten gehörte Lied „Endlich wieder einmal ein Wienerlied“ vom unvergessenen Hermann Leopoldi.

Nachdem Monika Hana mit Augenzwinkern erklärte „So stell ich mir die Liebe vor“ aus der Operette „Hochzeitsnacht im Paradies“, trat das Ensemble „Spirit of Vienna“ auf und spielte mit hinreißendem Schwung den „Can Can“ aus Orpheus in der Unterwelt. Besonders gelungen war dann die berühmte Barkarole aus Hoffmanns Erzählungen dargebracht von Monika Hana und Yuko Mitani. Beide Stimmen mischten sich ganz wunderbar und wurden am Klavier von Elena Gertcheva einfühlsam unterstützt. Ein echtes Weihnachtsgeschenk für die Zuhörer, die begeistert applaudierten. Ein weiteres Zuckerl – sehr beeindruckend dargebracht von allen Protagonisten des Abends – war auch das Finale des ersten Teiles mit „Tanzen möchte ich“.

Wie es der Tradition des „Wiener Klang“ entspricht, war der zweite Teil weihnachtlich gestaltet. Christian Müller trug eine Reihe von heiteren weihnachtlichen Betrachtungen vor und gefiel sehr durch seine Interpretation von „An das Christkindl“ und mit dem Wunsch „Frieden für die ganze Welt“. Wunderschön auch die mitgebrachten Stücke des Ensembles „Spirit of Vienna“. So erklangen die „Lenski Arie“ aus Eugen Onegin (P.I. Tschaikowsky) bearbeitet für Flöte und Klavier, „der Schwan“ (C. Saint Säens) bearbeitet für Klavier und Cello sowie die Werke von Bach „Air“ und die „h-Moll Suite“. Traditionelle Weihnachtslieder wurden von Monika & Peter Hana sehr gefühlvoll vorgetragen. Eine besondere Überraschung bot sodann das große Finale des Abends. Das konnte natürlich nur „Stille Nacht“ sein. Zuerst dargebracht von den drei Instrumenten, sodann auf Japanisch gesungen von Yuko Mitani und letztlich sang der gesamte Saal dieses wunderbare Lied gemeinsam mit den Solisten.

Damit ging ein eindrucksvoller, besinnlicher aber trotzdem unterhaltsamer Abend zu Ende. Allen Freunden der Wiener Musik sei an dieser Stelle ein fröhliches Weihnachtsfest sowie Glück und vor allem Gesundheit im kommenden Jahr gewünscht. Auf ein frohes Wiedersehen im Neuen Jahr freut sich Ihr „Wiener Klang“.

 

Monika Hana und Yuko Mitani

Monika Hana und Yuko Mitani

 

Ein Blick in den Saal im "Martinschlössl", dem Vereinssitz von Wiener Klang

 

 

 

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erstellt am 03. 01. 2016 © http://www.daswienerlied.at