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Pot-Püree mit Packl

Bei so einem Titel stellt sich natürlich die Frage, was soll das heißen? Ganz einfach: Unter dem Titel "Pot-Püree zu Dritt" haben sich drei junge Künstler zusammen gefunden und ein wienerisch- kabarettistisches Programm bei der Märzveranstaltung des "Wiener Klang" präsentiert. Garniert wurde das Ganze mit einem wienerischen Packl (Akkordeon und Kontragitarre). Aber schön der Reihe nach…

v.l.: Roland Sulzer, Bettina Bogdany, Bernhard Viktorin, Juliette Khalil und Christoph Lechner

v.l.: Roland Sulzer, Bettina Bogdany, Bernhard Viktorin, Juliette Khalil und Christoph Lechner

Bettina Bogdany und Bernhard Viktorin haben sich in jüngster Zeit einen Namen mit ihrem Programm B² gemacht, bei dem sie auf zwei Klavieren eigene Nummern, aber auch bekannte Lieder mit neuen Texten höchst amüsant verquicken.

Ferner hat Juliette Khalil – derzeit sehr erfolgreich an der Wiener Volksoper tätig – mit Bernhard Viktorin vor einiger Zeit ein wienerisches Programm gestaltet, das sie mit großem Erfolg u.a. auch beim Wiener Klang präsentiert haben. Alle drei zusammen zu spannen und ein neues Programm entstehen zu lassen war das Ziel und das Ergebnis war brillant. Die jungen Künstler verfügen über hohe Musikalität, wobei Bettina und Bernhard abwechselnd auch am Klavier ihr Können zeigen. Juliette ihrerseits ist eindeutig für die pure humoristische Seite zuständig und erfreut überdies durch ihren schön geführten Sopran, der sowohl bei Klassischem als auch beim Chanson zu Hause ist.

Gleich zu Beginn wurde die Udo Jürgens Nummer "Aber bitte mit Sahne" höchst amüsant mit Benatzky´s "Mehlspeis" verquickt. Bettina jammerte "Ich bin so unmusikalisch" von A. Steinbrecher, wobei die vorgeschriebenen falschen Noten so sicher zu treffen wohl eher auf hohes Können schließen lässt. Bezaubernd auch das Medley aus dem "Weißen Rössl". Herrlich wie Juliette ihr Chanson "Ich muss aus dem Milieu heraus" gestaltete. Besonders gelungen das Duett der beiden Damen "Alles was Du kannst, das kann ich noch besser". Ein Hit wie alle drei am Klavier das "Do-Re-Mi" aus Sound of Music gestalteten. Aber auch Robert Stolz mit seinem "Im Prater blühen wieder die Bäume" hatte im Programm seinen Platz. Bernhard Viktorin konnte sich bei den Damen als Hahn im Korb fühlen und genoss diese Situation hinlänglich und das nicht nur bei den Nummern aus dem Weißen Rössl wie z.B. " Einmal nur, ach bitte einmal nur…", wo er als Leopold schmachten durfte. Ja und dass ohne Weiber die Chose nicht geht, ist bekannt. Wer liebt diese Melodie nicht, wenn sie so charmant vorgetragen wird wie von ihm. Besonders die Lachmuskeln strapazierend die Nummer "Fix Zam", bei der ihn Juliette pantomimisch unterstützte. Vieles wäre da noch zu erwähnen, würde aber den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Letztlich als Schlussnummer noch ein Mega-Mix aus Ungarn (Die Juliska aus Budapest/ Wenn Du mich sitzen lässt/ Komm mit nach Varasdin). Das Publikum amüsierte sich prächtig und spendete den jungen Interpreten reichlich Applaus.

Auch das eigentliche Wienerlied in alter und neuer Form sollte an diesem Abend nicht zu kurz kommen. Dafür garantierten die beiden Vollblutmusiker Roland Sulzer, Akkordeon und Christoph Lechner, Kontragitarre. Sie spielen sich nunmehr schon seit einiger Zeit in die Herzen ihrer Zuhörer und sind bestens aufeinander eingestimmt. Wunderbar auch wie ihre Stimmen zusammenpassen, wenn sie z.B. Duette wie die "Hausherrnsöhn`l" gestalten. Schön, dass Christoph wieder sein vergnügliches Lied "Floridsdorf am Spitz" mitgebracht hatte. Höchst amüsant auch die "Urwiener Ausdrücke", eine Schimpfkanonade vom Feinsten sowie "Die Rosa" - eine Glanznummer, die immer wieder zum Lachen reizt. Aber auch viele besinnliche Lieder wie "Bei uns in Breitensee" oder "Herrgott aus Sta" "Steinhofer Grund", "Mein Grüß Gott" etc. erklangen und ließen im voll besetzten Saal die Herzen der Freunde der Wiener Musik höher schlagen.

Nach dieser Veranstaltung kehrte der "Wiener Klang" wieder in sein Stammlokal "Martinschlössl" in der Martinstrasse 18 zurückkehren, das zwischenzeitlich renoviert wurde. An dieser Stelle möchte sich der "Wiener Klang" bei Frau Bezirksvorsteherin Mag. Nossek nochmals herzlich für die Zurverfügungstellung des Festsaales im Währinger Rathaus bedanken. Trotz des Umbaus konnten dadurch die Veranstaltungen planmäßig abgehalten werden.

Wir würden uns freuen Sie, geehrte LeserInnen, bei uns begrüßen zu dürfen und ersuchen Sie um Anmeldung unter 02231/64727.

 

Bernhard Viktorin mit

Bernhard Viktorin mit „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“

Bettina Bogdany behauptet

Bettina Bogdany behauptet „Ich bin so unmusikalisch“. Das Gegenteil ist der Fall.

"Fix zam“ Bernhard Viktorin mit Juliette Khalil

Juliette Khalil mit dem Hugo Wiener Chanson

Juliette Khalil mit dem Hugo Wiener Chanson „Ich muss aus dem Milieu heraus“

Wenn zwei streiten spielt der Dritte

Wenn zwei streiten spielt der Dritte „Alles was Du kannst das kann ich noch besser“

Christoph Lechner und Roland Sulzer mit Urwiener Ausdrücken

Christoph Lechner und Roland Sulzer mit Urwiener Ausdrücken

Christoph Lechner

Christoph Lechner "Floridsdorf am Spitz"

Juliette lernt an Hand von

Juliette lernt an Hand von "Do-re-mit" Klavierspielen.

Alle Fotos: Wiener Klang

   

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erstellt am 15. 04. 2017 © http://www.daswienerlied.at