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Das neue "Wiener Weihnachtstrio" im Pfarrkeller Kahlenbergerdorf

Das neue „Wiener Weihnachtstrio“ der etwas anderen Art mit Clemens Schaller, Dorothea Jaburek und Wiener Mundartdichter Karl Tattyrek boten im Pfarrkeller Kahlenbergerdorf ein buntes weihnachtliches Programm.

v.l.: Clemens Schaller, Dorothea Jaburek und Karl Tattyrek 

v.l.: Clemens Schaller, Dorothea Jaburek und Karl Tattyrek

Musikus Clemens Schaller, Soulstimme Dorothea Jaburek und der Wiener Mundartdichter Karl Tattyrek, der Anton Krutisch nacheifert, wurden vom Verein "Freude des Kahlenbergerdorfes" zum zweiten Mal eingeladen, die Adventfeier stimmig zu gestalten. Der urigwarme Pfarrkeller war mit etwa 100 Personen gefüllt, die erwartungsvoll auf das Trio gewartet hatten. Zuvor bot das "Klosterneuburger Bläserquartett" Weihnachtliches. Der Auftritt begann stimmig mit einem Begrüßungslied von Clemens. Danach kam Tattyreks literarischer Einstieg, wo er an die ursprüngliche Sinnhaftigkeit des Advents mit romantischen Weihnachtsgedichten erinnerte, um danach die jetzige Adventzeit mit kritischen Versen zu skizzieren. Dorothea Jaburek stieß danach als wunderschöne Ergänzung dazu, um mit Clemens typisch österreichische, aber auch internationale weihnachtliche Lieder zu singen. Es war auch Winter-Wonderland dabei, Rudolf the Rednose Rentier, St. Claus is comming und andere, die dann lustige wienerische Verse von Clemens einleiteten. Dazwischen trug Karl Tattyrek wieder seine eigenen Gedichte vor, die sich immer schrulliger mit dem Adventstress und Weihnachtsgehabe, zur Gaude des Publikums, auseinandersetzten. Nachdem man Mut bekanntlich nicht kaufen kann, versuchte sich Tattyrek zusätzlich als Sänger. Aus "Süsser die Glocken nie klingen" wurde "Süsser die Kassen nie klingeln", mit durchaus realistischen Textzeilen wie:

O wenn die Kassen erklingen
S' Christkind - nicht alle erhört
Tut nur den Reichen was bringen
Weil denen g'hört alles auf Erd'
Hungert manch Vater, manch Mutter, das Kind
Was soll das Theater, wenn's Christkind nix bringt
Kassen mit heiligem Kla-ang
Klingeln die Erde entlang

Natürlich bot das Trio dem Publikum auch einige Mitsing-Gelegenheiten, z.B. zu "Liese rieselt der Schnee", wobei Clemens die Strophen mit "Schmäh" erweiterte: Leise rieselt der Schnee, i find mei Auto net unterm Schnee…, ich hoff', i grob net wieda a foisches frei, sunst bin i wieder des Weh!" Dazwischen gab es die Weltpremiere des funkelnagelneuen Tattyrek- Weihnachtsgedichts vom "Mondschein Christbam". Auch auf Wienerisch-Musikalisches wurde nicht verzichtet. Es ist ja auch ein Fest des Schlemmens!

Mit dem Augenzwinkern des Wiener Schmähs: "Der Schweinsbraten ist aus", dann kamen unter anderem die "Wiener Bonboniere" und auch die "Schinkenfleckerl". Das abwechslungsreiche Zwei-Stunden-Programm wurde vom Publikum begeistert mitgetragen und aktiv gesanglich unterstützt.

Die Veranstalter waren besonders zufrieden und das Trio wurde sehr gelobt. Es war seit Vereinsgründung vor mehr als 30 Jahren das erste Mal, daß durch den Besucherrekord 2016 schon beginnend am Nachmittag beim Adventmarkt ein Plus in die Kassen geschwemmt wurde!

Kurzum: Es gab für 2. Dezember 2017 wieder eine Einladung, die neue Adventfeier zu gestalten. "Wir haben uns über dieses sehr konkrete Kompliment an unsere Qualität besonders gefreut. Ich halte uns allen die Daumen, dass wir die Adventfeier im Kahlenbergerdorf 2017, gemeinsam erleben dürfen, wofür wir unser Programm neu gestalten werden. Über alle Künstler kann man im Internet und den jeweiligen Homepages viel mehr erfahren", so Karl Tattyrek.

http://www.dorotheajaburek.com
http://www.clemensschaller.com
http://www.kaisermuehlenverlag.at

 

 

 

Dorothea Jaburek

Clemens Schaller 

Clemens Schaller

Karl Tattyrek 

Karl Tattyrek

Ein Blick in den Pfarrkeller Kahlenbergerdorf

Ein Blick in den Pfarrkeller Kahlenbergerdorf

© Karl Tattyrek

 

 

 

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erstellt am 18. 01. 2017 © http://www.daswienerlied.at