Sie befinden sich hier: Das Wienerlied > Veranstaltungen

 

Ihre MItteilung zu diesem Thema >>> 


Frühlingserwachen in Meidling

Am 6. Mai lud der Erste Alt-Wiener Club Meidling wieder zum Vereinsabend mit frühlingsfrischen Melodien. Lang ersehnt hatte sich der Frühling mit ersten warmen Sonnenstrahlen blicken lassen und das wirkte sich auch auf das Programm aus.

v.l.: Christian Müller, Gerti Straka, Michael Wagner, 
Elisabeth Fellnhofer, Helga Kohl

v.l.: Christian Müller, Gerti Straka, Michael Wagner, Elisabeth Fellnhofer, Helga Kohl

Die musikalischen Beiträge wurden von Elisabeth Fellnhofer, Helga Kohl, Michael Wagner und Christian Müller gestaltet. Am Klavier sorgte Gerti Straka für die richtige instrumentale Untermalung und Christian Müller führte mit heiteren G'schichteln durch das Programm.

Lang ersehnt hatte sich der Frühling mit ersten warmen Sonnenstrahlen blicken lassen und das wirkte sich auch auf das Programm aus. Endlich Frühlingsgefühle - doch es ist schwierig, den richtigen Mann zu finden. Das wusste schon Johann Nestroy und sein Haus- und Hofkomponist Adolph Müller: "Nimmt man ein' Fidelen" - damit eröffnete Helga Kohl das Programm. Dass auch Frauen kleine Geheimnisse in frühlingsblauen Träumen hüten, konnte man bei dem Lied "Was eine Frau im Frühling träumt" von ihr erfahren.

Der charmante Tenor Michael Wagner überreichte den Damen musikalisch "Dunkelrote Rosen" und führte uns mit "Da geh' ich zu Maxim" ins Wiener Nachtleben.

Mit erfrischend-junger Mezzo-Stimme erzählte Elisabeth Fellnhofer, "Wie man eine Torte macht" und was dabei alles schief gehen kann. Viel "geschnattert" wird, wenn "Dirndln unter sich" sind.

Christian Müller lud uns ein zu einer Fiakerfahrt durch Wien und sang mit seiner wohlklingenden Baritonstimme "Heut hat mi a Fiaker g'führt" von Leopold Grossmann.

Nach der Pause gab es heitere Stimmung bei der traditionellen Tombola.

Es erklangen auch selten gehörte Stücke wie das Duett aus dem "Bettelstudenten" "Ich setz' den Fall", bezaubernd gesungen von Helga Kohl und Michael Wagner. Bei dem duftigen Wienerlied "Wer no net draußen war im schönen Liebhartstal" von Franz Paul Fiebrich, interpretiert von Elisabeth Fellnhofer und Helga Kohl, konnte man schon fast ein Frühlingslüfterl spüren.

Christian Müller berührte mit sentimentalen Klängen mit "Wann der Herrgott net will" und mischte die Stimmung wieder auf mit dem "Alten Sünder". Mit seinen unterhaltsamen Geschichten hatte er stets die Lacher auf seiner Seite.

Am Klavier gut aufgelegt und in allen Tonarten zu Hause das Multitalent Gerti Straka, die auch als Literatin, Komponistin und Chorleiterin erfolgreich ist.

Das waren nur einige Highlights aus dem reichhaltigen und kurzweiligen Programm. Die Gäste haben begeistert mitgesungen und sich mit "Bravo"-Rufen bedankt.

Mit dem gemeinsamen Lied "Wie Böhmen noch bei "Öst'rreich war" verabschiedeten sich die Künstler aus dem gelungenen Abend.

Fotos: Günther Weidmann

 

H.M.K.

 

 

 

 

zurück

 

 

 

 

 

erstellt am 15. 06. 2017 © http://www.daswienerlied.at