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"Servas Wean" beim 1. Alt- Wiener-Club-Meidling

Jeden 1. Samstag in den Monaten September bis Mai erklingen ab 18.00 Uhr Wienerlied, Schlager und Operette mit Sängerinnen und Sänger die von Gerti Straka- Wasservogl am Klavier begleitet werden. Das Gasthaus Altwien in der Koflergasse 26 in Meidling ist so richtig gemütlich und vorstädtisch. Eben echt weanerisch.

v.l.: Gerti Straka-Wasservogl, Eva Zierler, Prof. Marika Sobotka, Jörg Maria Beger und Herbert Sobotka  

v.l.: Gerti Straka-Wasservogl, Eva Zierler, Prof. Marika Sobotka, Jörg Maria Beger und Herbert Sobotka

Am 1. April war – nicht ganz unbeabsichtigt – Prof. Marika Sobotka zu Gast, ist sie doch Ehrenmitglied im 1. Alt- Wiener-Club-Meidling und hatte doch auch noch Geburtstag. Gemeinsam mit Herbert Sobotka, mit dem sie 22 Jahre in erster Ehe verheiratet war, tritt sie noch immer als Duo auf. Ein rotes Hohner-Akkordeon ist als dritter im Bunde und sie brachten uns unter anderem "I bin a uralter gmütlicher Weana" und "Der Rasselbinder". Bei den "Donaustadtschrammeln" kam Herbert Sobotka ins Schwärmen, lebt er doch in diesem Bezirk, ist Präsident vom Donaustädter Kulturverein und organisiert Veranstaltungen auf der Donauparkbühne und in den Blumengärten Hirschstetten mit vielen Wienerliedgrößen. Wie er aus seinem Leben erzählt, gibt es die Lieder "A Wiener Bua" und die "Fahrkarten nach Wien", die Herbert braucht, wenn er seine Donaustadt verläßt.

Prof. Marika Sobotka erinnerte uns in ihren Solonummern unter anderem an "Die alte Zahnradbahn", führte uns ins "Paradeisgartl" zum Feuerwerk und in die Berge Italiens mit "Das Lied der Berge". Bei dem Lied "Behalt mich lieb Cherie" dachten wir an Robert Stolz. Weiters unterhielt sie uns auch mit lustigen Geschichten und Witzen.

Prof. Marika und Herber Sobotka

Prof. Marika und Herber Sobotka

An diesem herrlichen Frühlingstag brachte Eva Zierler musikalisch den Frühling ins Gasthaus Altwien und sie sang mit Klavierbegleitung "Das ist der Frühling in Wien" und "Ja was weiß denn die Welt". Und mit dem "Wurstel", den keiner "daschlagen" kann erinnerte sie uns an Heinz Conrads.

Gemeinsam mit ihrem Vater Jörg Maria Berg an seiner Kontragitarre hörten wir von ihr "Hallo Dienstmann", "Ich trag im Herzen drinn' " und "Wann a Weanamusi spielt" von Heinrich Strecker. Auch die "Hausherrnsöhnln" und "Hätt mas net so det mas net" durften an diesem Abend nicht fehlen.

Eva Zierler mit ihrem Vater Jörg Maria Berg

Eva Zierler mit ihrem Vater Jörg Maria Berg

Jörg Maria Berg ist mir schon seit meiner Jugend in Erinnerung und er ist nach wie vor ein sehr charmanter Herr und verriet mir, daß er schon 86 Jahr alt ist. Musik hält einen doch jung – garantiert! Musikalisch erinnerte er uns an Horst Winter mit "Es wird ja alles wieder gut" und brachte die alten Schlager wie "Ich weiß was dir fehlt" und den "Fiaker Heiratsantrag". In seiner Jugend nannte er sich gemeinsam mit Peter Kraus "Die James Brothers" und aus dieser Zeit sang er uns "Die jungen Jahre gehen schnell vorbei". Nostalgie pur.

Gerti Straka-Wasservogl spielte nicht nur am Klavier, sondern war auch als Poetin auf der "Bühne" und brachte uns sehr nette Geschichten zum Lachen, aber auch zum nachdenken von Josef Weinheber und Trude Marzik.

v.l.: Jörg Maria Berg, Herbert Sobotka und Franz Chalupka

v.l.: Jörg Maria Berg, Herbert Sobotka und Franz Chalupka

Nach einer Pause mit der obligaten Tombola, mein Lieblingspreis, des öfteren schon gewonnen, ist eine Flasche Wein von "Pauser", ging es weiter mit wunderschönen Melodien und Erinnerungen an alte Zeiten.

Um 21 Uhr war ging der "Nachmittag" zu Ende und diesmal hat sich das gesamte Ensemble mit dem "Ringelspiel" musikalisch verabschiedet. Und das Publikum sang als Chor mit.

Gerti Straka-Wasservogl

Gerti Straka-Wasservogl

 

Bericht und Fotos: Sissi Gaidos 

 

 

 

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erstellt am 06. 05. 2017 © http://www.daswienerlied.at