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"Gaidos um 3" hat die Herbstsaison eröffnet

Die Gäste hatten schon Entzugserscheinungen und alle freuten sich, dass "Gaidos um 3" wieder die Herbstsaison eröffnet hat. Diesmal mit Alice Waginger, Sopran und Phlipp Landgraf, Bariton. Beide hatten am "Gaidos um 3" Wienerlied-Nachwuchs- Gesangswettbewerb 2014 teilgenommen.

 v.l.: Prof. Fritz Brucker, Philipp Landgraf, Aliice Waginger, Roman Domanig Roll und Walter Gaidos

 v.l.: Prof. Fritz Brucker, Philipp Landgraf, Aliice Waginger, Roman Domanig Roll und Walter Gaidos

Beim Wettbewerb 2016 waren Alice Waginger und Philipp Landgraf in der Jury und sie sind nach wie vor gern gesehene musikalische Gäste. Zwischendurch erleben wir sie des Öfteren im KUMST in Strasshof mit ihrem Ensemble Oper@Tee oder in der Krypta unter der Peterskirche bei Operetten und Kinderoper.

Am 12. September standen sie wieder einmal bei "Gaidos um 3" auf der "Bühne" im Veranstaltungssaal der PizzaPlus, der bis fast auf den letzten Platz ausgebucht war. Begleitet von Prof. Fritz Brucker am Klavier begann Walter Gaidos mit seinem Auftrittslied "I bin und bleib' der Walter aus Wien" und er war als Mann nicht alleine, als er sich wünschte noch einmal "ein kleiner Lausbua zu sein". Mit dem "Wiener Troubadour" von Roman Domanig Roll erinnerte er an die Sänger, die in Hinterhöfe sangen und sich somit ein bisserl "Körberlgeld" organisierten. Mit dem "Nussdorfer Sternderl", sein absolutes Lieblingslied, sang er sich wieder in die Herzen aller Heurigengeher und mit "My Way" in der deutschen Fassung von Harald Juhnke drückte er auf manche Tränendrüse.

Die Sopranistin Alice Waginger begrüßte uns als "Helenchen" und unterhielt das Publikum mit dem "Chinesenschurl" von Hermann Leopoldi. In die gute alte Kaiserzeit versetzte sie uns mit dem Lied "Adieu mein kleiner Gardeoffizier" und in diese Zeit passend brachte Philipp Landgraf "Wie Böhmen noch bei Österreich war" mit seiner schönen Baritonstimme. Im Duett erzählen beide die grimmige Geschichte von der Liebe einer Blunzen und der Leberwurst. Philipp brachte seine Rolle als Obers Ollendorf im Bettelstudent mit und gestand uns: "Ach ich hab sie ja nur auf die Schulter geküsst".

Kurze Pause für Prof. Brucker, denn Fredi Kaltenberger singt seine Fredy Quinn Lieder mit CD Musik. Nach kleinen technischen Schwierigkeiten hörten wir "La Paloma", "Man ist so alt wie man sich fühlt" und "Heimweh". Brigitta & Eduard Klinger, die Besitzer des größten Fredy Quinn Archivs (www.freddy-quinn-archiv.at) waren diesmal auch Gäste bei "Gaidos um 3". Das Archiv befindet sich in Alterlaa, nach Anmeldung kann man es gerne besichtigen.

Nach der Pause ging es schwungvoll mit Alice Waginger und dem "Gondelfahrer" von Franz Schubert weiter. Alice brachte diesmal ausgefallene Lieder, denn "Hab ich nur deine Liebe" von Franz von Suppè haben wir lange schon nicht gehört, so wie aus Nestroys Talisman "Wenn uns ana g'fallt". Da hat Philipp die passende Antwort darauf, nämlich mit dem Lied "Lass die Zeit" von Karl Zeller aus der Operette "Der Kellermeister" den er ebenfalls vor Kurzem im KUMST gegeben hat. Im Duett mit Alice und Philipp hörten wir "Dummer, dummer Reitersmann" aus der Operette "Die lustige Witwe" von Franz Lehar.

 

 

 

Prof. Fritz Brucker und Alice Waginger

Prof. Fritz Brucker und Alice Waginger

Prof. Fritz Brucker und Philipp Landgraf

Prof. Fritz Brucker und Philipp Landgraf

Philipp Landgraf und Alice Waginger

Fredi Kaltenberger

Walter Gaidos

http://www.gaidosumdrei.at

 

Text: Sissi Gaidos / Foto: Heinz Horacek 

 

 

 

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erstellt am 5. 10. 2017 © http://www.daswienerlied.at