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"Wien und der Wein"

Nun haben wir den Herbst erreicht und „Gaidos um 3“ widmete sich diesmal dem Thema „Wien und der Wein“. Am Klavier begleitete nach längerer Pause Prof. Fritz Brucker und man freute sich auf die musikalischen Gäste Anete Liepina und auf das Duo der Wiener Art Schrammeln Prof. Gertrude Kisser am Akkordeon und Kurt Obermair mit seiner Kontragitarre. Die Poetenrunde bestand aus Luise Seitler, Gerti Steiger, Sissi Gaidos und altbewährt: Leopold Hawelka.

v.l.: Gerti Steiger, Erwin Steininger, Luise Seitler, Prof. Fritz Brucker, Kurt Obermair, Leopold Hawlka und Walter Gaidos (Foto: Heinz Horacek) 

v.l.: Gerti Steiger, Erwin Steininger, Luise Seitler, Prof. Fritz Brucker,
Kurt Obermair, Leopold Hawlka und Walter Gaidos (Foto: Heinz Horacek)

Nach Walter Gaidos' Auftrittslied "I bin und bleib der Walter aus Wien" ging es zum Thema "Wien und der Wein", davon kann man viele Lieder singen. Ein Potpourri davon hat Walter zusammengestellt und Günter H. Schneider bearbeitet. Walter sang daraus "I muass wieder einmal in Grinzing sein", "In Grinzing gibt's a Himmelstrasse", "Das klingt wie ein Märchen aus Wien" und "In Wien gibt's manch winziges Gasserl". Und somit lag die Weinseeligkeit und gute Stimmung schon in der Luft. Walter kennt sehr viele Lieder wo der Wein besungen wird und da gab es noch "Lass dir Zeit" aus der Operette "Der Kellermeister" von Carl Michael Ziehrer. Mit "Ich trink den Wein nicht gern allein" sprach er viele Gäste an und so mancher erhob sein Gläschen und sang mit.

Lindenbäumchen – so heißt Liepina auf Deutsch – und Anete Liepina, sie stammt aus Riga, war diesmal musikalischer Gast bei "Gaidos um 3". Von Emmerich Kalman sang sie aus der Operette "Die Faschingsfee" "Was Männer an einer Frau so lieben"; von Nico Dostal "Ich bin verliebt" aus "Clivia" und "Meine Lippen die küssen so heiß" aus "Giuiditta" von Franz Lehar. Mit Walter sang sie das Duett "Ich tanze mit dir in den Himmel hinein", ein Lied aus dem Ufa-Film "Die sieben Ohrfeigen" von Friedrich Schröder - nicht jedermann bekannt.

Mit Akkordeonklängen und Kontragitarre bezauberte uns ein Teil der Wiener Art Schrammeln, das Duo Prof. Gertrude Kisser und Kurt Obermair. Sie brachten "Kunst und Natur", die "Dornbacher Hetz" von Johann Schrammel und von Paul Linke den "Mondwalzer".

Diesmal hörten wir ein Gedicht von Sissi Gaidos, das sie Luise Seitler zum 93. Geburtstag schrieb. Walter sang, nicht wie üblich ein Lied von Luise, sondern speziell zum Festtag "Wann i dei Leben so betracht" und der Text stimmt für Luise - sie hat's doch zu was bracht'. Luise brachte die Geschichte der 100-jährigen, die nicht und nicht ins Penisonistenheim gehen will; trifft auf Luise 100 % zu.

Gerti Steiger unterhielt wie immer das Publikum mit lustigen Kurzgeschichten. Erwin Steininger und Leopold Hawelka brachten gemeinsam das Lied "Nehmen's an Alten" und da wäre man bei Leopold mit seinen 93 Jahren genau richtig. Mit der Geschichte über "Die Jagd" brachte Leopold das Publikum so richtig zum Lachen.

In der Pause schmeckten wie immer Kuchen, Torten, Kaffee und Schnaps und weiter ging es im 2. Teil von "Gaidos um 3" mit Anete und Liedern von Carl Zeller "Ich bin die Christl von der Post", Franz Lehar "Im Salon zur blauen Pagode" aus Land des Lächelns. Anete ließ den Kongress tanzen und brachte mit Walter im Duett "Das muss ein Stück vom Himmel sein" von Werner Richard Heymann.

Prof. Gertrude Kisser und Kurt Obermair spielten noch einmal auf und die Akkordeonklänge, untermalt von der Kontragitarre flogen nur so durch die Luft. Walter sang noch einige Weinliedern und beendete den wunderschönen musikalischen Nachmittag mit "I maschier' mit mein Duliduliö" und mit der Reblaus, diesmal aber nicht als genuschelte Moser Parodie.

Als musikalische Gäste begrüßen wir Erwin Steininger und Leopold Hawelka, die ihr musikalisches Allerlei darbieten und die Gewinnerin des 2. "Gaidos um 3" Wienerlied Nachwuchs-Gesangswettbewerbes Elisabeth Fellnhofer. Am Klavier begleitet Prof. Fritz Brucker.

Anete Liepina

Anete Liepina (Foto: Heinz Horacek)

Bericht: Sissi Gaidos

 

 

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erstellt am 13. 12. 16 © http://www.daswienerlied.at