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"Wien und der Frühling"

„Wien und der Frühling“ denn diesmal brachten uns Yuko Mitani und Manami Okazaki den japanischen Frühling nach Wien. Hanami ( das heißt auf deutsch "Blüten betrachten") ist eine japanische Tradition, in jedem Fruhjahr mit sogenannten Kirschblütenfesten" die Schonheit der in Blüte stehenden Kirschbäume zu feiern.…

v.l.: Luise Seitler, Manami Okazaki, Walter Gaidos, Yuko Mitani,
Prof. Fritz Brucker, Marcella Kremser und Sissy Gaidos (Foto: Heinz Horacek)

"Gaidos um 3" eröffnete diesen herrlichen Nachmittag, wie immer, mit "I bin und bleib der Walter aus Wien", ein Lied, etwas umgedichtet, von Franz Zellwecker. Um den Frühling so richtig zu begrüßen hörten wir ein wunderschönes Potpourri unter dem Titel "Frühling in Wien" in dem Sievering, der Prater, die Krieau, die Donau und die wunderbare Blütenbracht des Wiener Frühlings besungen werden.

Yuko Mitani, geboren in Japan, hat schon sehr früh die Liebe zu Wien und zur Operette und vor allem zu Robert Stolz entdeckt. Sie geht gerne im Prater "Im Frühling im Mondschein" spazieren. Aber auch zu den "Rebenblüten" wandert sie, ebenfalls von Robert Stolz. Aus der Operette "Ball im Savoy" von Paul Abraham erzählte sie uns Yuko musikalisch, mit Toujours L'amour" wie schön die Liebe im Frühling sein kann. Prof. Fritz Brucker begleitete am Klavier diese wunderschönen Melodien.

Manami Okazaki, ebenfalls aus Japan, hat auch ihr Herz für Wien und die Musik entdeckt. Einen Tag zuvor kam sie von einer Japan Tournee zurück, hatte keinen Jetlag!! und war fit wie ein Turnschuh. Dieses kleine, wir würden sagen "Springkinkerl" betörte gleich mit ihrem ersten Lied die Männer - "Spiel ich die Unschuld vom Lande" aus der Operette "Fledermaus". Unsere Gäste Gerhard, Heinz und Joschi wurden von ihr, zur Freude des Publikums verführt. Yuko und Manami brachten uns einige Duette zweistimmig in ihrer Muttersprache japanisch. Dieser herrliche Klang und die Zartheit der Lieder begeisterte uns alle. Damit wir den Inhalt doch ein bisschen verstanden haben, gab es zu jedem Lied eine "Inhaltsangabe". Nur bei der "Christl von der Post", das Yuko auch auf Japanisch sang, wussten wir um was es geht. Walter bekam sogar einen japanischen Brief mit einem wunderschönen, selbstgemachten japanischen Scherenschnitt.

Die heutige Dichtergilde bestand aus Marcella Kremser, die uns Geschichten über das Zusammenleben mit ihrem Hunderl brachte, einmal auf der "Bühne" war diesmal ich, Sissi Gaidos, mit meiner einzigen Erzählung in Gedichtform "Bin in no daham?" über die Meditation in der U6 - und was man da so alles erlebt - und dann war natürlich unsere Luise Seiter, demnächst 93 Jahre!! die uns wieder mit selbstgedichtetem unterhielt. Dafür erhielt sie als "Gage" ein Lied, gesungen von Walter Gaidos "Im Stadtpark", Text von ihr selbst und die Musik von Joe Hans Wirtl und die obligatorischen 3 Busserln.

Nach Kaffee und Torten aus dem Cafe Wien, die allesamt sehr gut schmeckten, begann der 2. Teil von "Gaidos um 3" und Walter traf diesmal seine Liebe "Beim Burgtor am Michaelerplatz" ein Lied von Ernst Arnold und fuhr dann mit ihr mit "Der alten Zahnradbahn" auf den Kahlenberg. Nach so einem schönen Tag kann man nur sagen: "Und der Himmel hängt voller Geigen", ein Lied aus der Operette "Der liebe Augustin" von Leo Fall im Duett gesungen von Yuko Mitani und Walter Gaidos. Aus der "lustigen Witwe". sang uns sehr gefühlvoll Manami Okazaki das "Vilja Lied".
Es gab ja noch sehr viele Lieder zu hören und wie immer verging der schöne japanischwienerische Frühlingstag bei "Gaidos um 3" viel zu schnell. Die Frühlingsblütenbracht wird auch dieses Jahr wieder vergehen, aber die schönen Melodien bleiben uns das ganze Jahr über.

 

 

 

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erstellt am 09. 05. 16 © http://www.daswienerlied.at