Lesen Sie hier über 846 Veranstaltungen, die wir bisher für Sie besucht
haben – und sehen Sie auf mehr als 2800 Seiten weit über 10.000 Fotos.

 

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50 Jahre Bohemia, 90. Geburtstag von Willy Hagara

Gestaltet und moderiert von Erich Zib
Rundfunk-Erstausstrahlung: 28. 05. 2017 / Dauer: 55 min

 

 

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Wir gratulieren zu Helmut Schmitzberger zu

50 Jahre "Blasmusikkapelle Bohemia"

Blasmusikkapelle Bohemia

Blasmusikkapelle Bohemia mit Helmut Schmitzberger, 1 Reihe, 2. von rechts (Foto: daswienerlied.at)

Die bekannte und beliebte "Blasmusikkapelle Bohemia" unter der Leitung von Kpm. Helmut Schmitzberger feiert beim Oberlaaer Trachtenkirtag im Rahmen eines Frühschoppens ihr 50jähriges Jubiläum auf der Festwiese beim Kurpark Oberlaa (Südeingang).

Hören Sie akustische Glückwünsche von Erich Zib in seiner aktuellen Radiosendung "Wienerlieder von gestern und heute" auf radiowienerlied.at

Die Redaktion schließt sich den zahlreichen Grölückwünschen gerne an!


Wir gratulieren

Prof. Marika Sobotka

zur Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien

Prof. Marika Sobotka

Landtagsabgeordneter und Gemeinderat Ernst Woller und Prof. Marika Sobotka (Foto: Peter Horak)

51 Jahre auf der Bühne – dafür wurde Prof. Marika Sobotka nun mit der Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien ausgezeichnet. Die feierliche Verleihung wurde von Landtagsabgeordneten und Gemeinderat Ernst Woller vorgenommen.

Die Redaktion schließt sich den zahlreichen Grölückwünschen gerne an!


Wir gratulieren

Kurt Girk

zum 85. Geburtstag

Kurt Girk

Kurt Girk (Foto: daswienerlied.at)

Kurt Girk wuchs im Wiener Gemeindebezirk Ottakring auf. Dort verbrachte er auch sein gesamtes Leben. Schon als Kind zog er mit Straßensängern durch Wien, obwohl dies während des Austrofaschismus verboten war. nach der Schulzeit erlernte er das Schneiderhandwerk. Die Inhaberin einer Tanzschule neben der Werkstatt sprach ihn an dort zu tanzen, da er ihr durch seine elegante Kleidung aufgefallen war. In der Tanzschule, damals die einzige mit Live-Kapelle, war er einige Zeit ein gefragter Tänzer. Nach der Lehre machte er sich selbstständig als „Eisentandler“, eine veraltete Bezeichnung für den Handel mit gebrauchten Metallwaren vergleichbar einem Schrotthändler, sowie als Obst- und Gemüsehändler.

1950 begegnete er dem Schlachthofarbeiter und Sänger Heini Criuc (1932–2004). Danach erwachte seine Leidenschaft für das Wienerlied und er begann Werke anderer Interpreten von Schellackplatten zu lernen. Er lernte die Sängerin Maly Nagl (1893–1977) und den Komponisten Fritz Wolferl (1899–1974) kennen, deren Lieder er vortrug, oft in gemeinsamen Auftritten mit Heinz Criuc. Seinen ersten offiziellen Auftritt hatte er 1953.

Seitdem tritt er regelmäßig in und um Wien auf, hauptsächlich in Heurigen. Angebote aus USA und Japan in den 1950er Jahren schlug er nach eigenen Angaben aus, weil er außerhalb von Wien schnell Heimweh bekomme.

Lieber Kurt, wir wünschen Dir alles erdenklich Gute!

Die Redaktion.

Quelle und weitere Informationen: wikipedia.org


Prof. Felix Lee: Leiser Abschied von der Bühne

Prof. Gertrud Kisser und Prof. Felix Lee

Prof. Gertrude Kisser und Prof. Felix Lee
(Foto: privat)

Der beliebte und vor allem in der Wienerlied-Szene bestens bekannte Komponist und Musiker Prof. Felix Lee zieht sich sukzessive von der Bühne zurück. Das von ihm so überaus perfekt gespielte Akkordeon ist für längere Auftritte zu schwer geworden.

Lee wurde 1935 in Wien als Sohn einer Wiener Mutter und eines aus China stammenden Pianisten geboren, der hier seine Studien an der Akademie für Musik beendete und danach eine Professur an der Universität Nanjing annahm.

Nach Abschluß der Pflichtschulen erlernte Felix den Beruf des Goldschmieds, den er auch bis 1958 ausübte. In dieser Zeit lernte er auch privat Akkordeon, um später Akkordeon und Komposition am Konservatorium der Stadt Wien zu studieren.

Von 1962 bis 1995 war er erfolgreich als Lehrkraft für Akkordeon und Klavier an den Musiklehranstalten der Stadt Wien tätig.

Viele Kompositionen für Akkordeon stammen aus seiner Feder und sind bei verschiedenen Verlagen erschienen. Herausragend sind „Dachstein-Rhapsodie“ und „Poruschka-Fantasie“ für Akkordeon-Orchester, die weltweit aufgeführt werden. Auch zahlreiche Wienerlieder nach Texten von z.B. Josef Kaderka, sowie Chansons und U-Musik stammen aus seiner Feder.

Als Mitbegründer der „Wiener Akkordeon Solisten“ unter der Leitung von Gertraud Winkelbauer war er nicht nur der Bassist dieses Ensembles, sondern auch für die Arrangements einiger Musikstücke verantwortlich, die bereits 1965 auf Schallplatte aufgenommen wurden – der ersten in Österreich, auf dem ein Akkordeon-Ensemble gehobene Unterhaltungsmusik präsentierte.

1967 gründete er mit Prof. Gertrude Kisser das GOLA Akkordeon Duo und es folgten eine rege Konzerttätigkeit sowie Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen mit Kompositionen und Arrangements von Felix Lee.

Bundespräsident Heinz Fischer ehrte ihn 2006 mit dem Berufstitel Professor.

Lieber Prof. Felix Lee, wir wünschen Dir aus ganzem Herzen alles Gute zu Deinem Entschluß, Du hast uns mit Deinen virtuosen, großartigen Darbietungen immer viel Freude gemacht und zum Staunen gebracht. In großer Wertschätzung und Freundschaft sagen wir danke und wünschen Dir alles Gute für die Zukunft!

Die Redaktion


Ortswechsel

Die Vereinigung "Robert Posch" gibt bekannt, daß ab sofort eine Änderung der Veranstaltungsstätte
zur Abhaltung der regelmäßigen Wienerliednachmittage stattfindet – das gilt bereits für den
Sonntag, 21. Mai.

Der Vorstand der Vereinigung "Robert Posch" hat beschlossen, in das allseits bekannte
"Café Schopenhauer" in 1180 Wien, Staudgasse 1 (erreichbar mit U6 bis Währingerstraße,
Schulgasse stadtausw. 2. Gasse links ca. 200 Meter) zu übersiedeln.

Veranstaltungstermine finden Sie auf http://www.robert-posch.com

Der Vorstand.


Leopold Hawelka ist gestorben

Leopold Hawelka
(Foto: Sissi Gaidos)

Wie wir soeben erfahren haben, ist Leopold Hawelka am 11. Mai ist im 94. Lebensjahr völlig unerwartet gestorben. Der Träger des "Großen Verdienstkreuzes der Republik Österreich" war über viele Jahre hindurch mit Erwin Steininger gemeinsam als "Duo Pro und Kontra" aufgetreten und er war gerngesehener Gast unzähliger Wienerlied-Veranstaltungen, die er durch seine Feinsinnigkeit und durch seinen Humor bereicherte.


Unser Mitgefühl gilt seinen Hinterbliebenen. Wir werden den Verstorbenen in Ehren halten.

Die Redaktion

Leopold Hawelka hat seinen Körper der Anatomie vermacht, weshalb es keine Beisetzung geben wird. Die feierliche Verabschiedung wurde für Dienstag, den 30. Mai, 11 Uhr, im Bezirksamt Leopoldstadt, 1020 Wien, Karmelitergase 9, Festsaal 2. Stock, festgesetzt.


Ortswechsel

Die Vereinigung "DAS WIENER LIED" gibt bekannt, daß ab September 2017 eine Änderung der Veranstaltungsstätte zur Abhaltung der regelmäßigen Wienerliednachmittage stattfindet.

Der Vorstand der Vereinigung " DAS WIENER LIED " hat beschlossen, in das allseits bekannte
"Café Schopenhauer" in 1180 Wien, Staudgasse 1 (erreichbar mit U6 bis Währingerstraße,
Schulgasse stadtausw. 2. Gasse links ca. 200 Meter) zu übersiedeln.

Zu Ihrer Disposition, die vorgesehenen Veranstaltungstermine 2017:
Sonntag 10. Sept. 15:30
Sonntag 08. Okt. 15:30
Sonntag 12. Nov. 15:30
Sonntag 10. Dez. 15:00

Wir freuen uns schon darauf, Sie mit Beginn der Herbstsaison mit
einem, wie immer schönen und unterhaltsamen Programm, begrüßen
zu dürfen.

Ihr stets verbundener und ergebener Leopold Heider / H.P.Ö.


Wir gratulieren

Walter Gaidos

zum 78. Geburtstag

Walter Gaidos

Walter Gaidos (Foto: Heinz Horacek)

Walter Gaidos wird am 12. April 1939 in Wien geboren. Eines seiner vielen Hobbys ist die Musik.Im Alter von 8 Jahren fällt seine schöne Bubenstimme dem damaligen Schuldirektor der Schule Ober St. Veit, Hietzinger Hauptstrasse, Herrn Prof. Weber auf, der ihn nach Rücksprache mit seiner Mutter, die seit 25. April 1945 Kriegerwitwe ist, zu den Wiener Sängerknaben bringen will. Aber erst als es dann soweit ist, dass die Aufnahme gesichert ist, informiert er die Mutter, dass es sich dabei um einen Internatsaufenthalt handelt und sie Ihren Sohn nur an einem Wochenende im Monat sehen wird. Daran scheitert sein erstes musikalisches Wirken. Lesen Sie hier mehr >


Prof. Karl Hodina ist gestorben

Prof. Karl Hodina

Prof. Karl Hodina
(Foto: daswienerlied.at)

Am 24. März ist Prof. Karl Hodina wenige Monate vor seinem 82. Geburtstag in Wien plötzlich und unerwartet nach dem Besuch eines Fußballspiels gestorben. Er zählte nicht nur zu den besten Akkordeonspielern Wiens, sondern verschaffte der Wienermusik durch seinen unermüdlichen Einsatz und sein künstlerisches Werk einen ganz besonderen Stellenwert in der Wiener Kulturszene. Karl Hodina, gelernter Chemo- und Lithograph, stellte bereits 1962 seine ersten Ölbilder und 1966 seine Gemälde in der Wiener Galerie Basilisk aus. Die Folge einer Augenoperation war Grund dafür, daß er seinen Beruf aufgeben mußte und begann, an seiner musikalischen Laufbahn zu arbeiten.

So spielte er gemeinsam mit dem Gitarristen Edi Reiser in verschiedenen Heurigenlokalen. 1971 schrieb er den "Herrgott aus Sta" und befaßte sich intensiv mit der alten, echten Wiener Volksmusik. Damit begeistert er bis heute sein Publikum und zählt zu den herausragendsten Wienerliedinterpreten.

Neben seiner künstlerischen Laufbahn engagiert sich Prof. Hodina seit vielen Jahren als Vorstandsmitglied des Wiener Volksliedwerkes insbesondere um die Förderung bzw. Verbreitung der Wienermusik. So gingen von ihm die ersten Impulse zu dem Projekt "Wienermusik an den Schulen" aus, das versucht, jungen Menschen diese interessante Musikgattung näher zu bringen. Darüber hinaus trug er als unentgeltlich Mitwirkender bei zahlreichen von ihm organisierten einschlägigen Wienerliedveranstaltungen ebenso zum Erfolg des von der Stadt Wien unterstützten Wiener Volksliedwerkes bei.

Die Wienerlied-Szene verliert mit ihm einen herausragenden Musiker – und einen Menschen von seltener Bescheidenheit. Wir werden ihn sehr vermissen – unser Mitgefühl gilt seiner Familie,


Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny
„Mit seinem berühmten ‚Herrgott aus Staa' hat er eine Hymne an seinen Heimatbezirk Ottakring geschaffen. Nun ist der Herrgott des Wienerlieds selbst gegangen“, reagierte Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny tief betroffen auf den Tod des Wienerliedurgesteins und Akkordeonvirtuosen Karl Hodina.

„Hodina war ein künstlerisches Multitalent, das seiner Kreativität als Komponist, Sänger, Maler und Architekt Ausdruck verlieh. Sein Herz schlug aber im besonderen Maße für die Musik. Dabei war er dem Wienerlied genauso verpflichtet wie der Erneuerung des Jazz, im Konzertsaal genauso zu Hause, wie beim Heurigen. Unermeßlich sind seine Verdienste um die Erhaltung und Entwicklung des verschütteten Wiener Liedgutes. Er hat das Reizvolle des Wienerliedes wiederentdeckt, die Neugierde für neue Interpretationen geweckt und mehr als eine Generation an Wienerlied-Musikern geprägt", so der Kulturstadtrat.

"Besonders traurig ist sein Ableben auch angesichts des in wenigen Tagen beginnenden Wienermusik-Festivals „Wean hean“, das Karl Hodina vor 18 Jahren gemeinsam mit Roland Neuwirth ins Leben gerufen hat und bei dem er immer gerne auf der Bühne stand. Die Stadt Wien würdigte seine Verdienste um das Traditionsliedgut der Bundeshauptstadt mit der Silbernen Ehrenmedaille, dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Wien und dem Goldenen Rathausmann", schloß Mailath.

Wir von daswienerlied.at schließen uns den zahlreichen Kondolenzen an und werden den Verstorbenen in Ehren halten.

Die Redaktion

Im pdf-Magazin "Österreich Journal" von Michael Mössmer ist im 2. Juni 2010 ein zweiseitiger Artikel zum 75. Geburtstag von Prof. Karl Hodina erschienen, den Sie hier lesen können (bitte auf das Bild klicken).








Trauerfeier und Beisetzung
Der liebe Verstorbene wird in der Aufbahrungshalle Wien - Ottakringer Friedhof (1160, Gallitzinstraße 5) aufgebahrt und am Freitag, den 7. April um 14:30 Uhr nach einer Trauerfeier auf demselben Friedof im Familiengrab zur letzten Ruhe bestattet werden.

Die Familie bittet - im Sinne des Verstorbenen – von Blumenspenden abzusehen, stattdessen wird um Geldspenden zur Unterstützung des Förderprogrammes junger Musiker beim Wiener Volksliedwerk gebeten. Diese können im Umfeld der Beerdigung abgegeben werden.



Sie sind herzlich eingeladen, an der Erhaltung dieses so wertvollen Kulturgutes mitzuhelfen. An dieser Stelle wollen wir uns bedanken bei Hedy Slunecko-Kaderka, Tochter und Bewahrerin des umfangreichen Werkes von Josef "Pepi" Kaderka, die das Zustandekommen dieser Seiten tatkräftig unterstützt. Dank auch unserem Erich Zib für die gute Zusammenarbeit und der Redaktion der Wienerlied-Zeitung »Das Wienerlied« (vormals "Der liebe Augustin) für die Überlassung von dort erschienenen Beiträgen über das Wienerlied!

Für die weitere internationale Verbreitung des Wienerliedes setzen wir auch unser "Österreich Journal" ein. Dies ist ein Nachrichtendienst für deutschsprachige Radio- und Printredaktionen außerhalb des deutschsprachichen Raumes, um unsere Landsleute und an Österreich Interessierte im Ausland über das Geschehen in unserer Heimat zu informieren.

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